Wer ist Ben Aris?

Ein Schluck Kaffee, ein Schritt ins Abenteuer

Alena stürzt wie gewohnt zum Kaffeeautomaten von NovaHorizont, den Kopf noch halb in den Mails. Neben der Maschine steht ein Mann im Jackett, den Becher in der Hand – sie registriert ihn kaum.
„Magst du noch einen? Ich kann gleich zwei rauslassen“, sagt sie. – „Gerne“, antwortet er. „Schwarz, ohne alles – so wie immer.“

„Moment…Ben? Ben Aris?“

Alena schaut auf. Eine Sekunde lang weiss sie nicht, wohin sie ihn einordnen soll – dann macht es Klick. „Moment… Ben? Ben Aris?“ In der offiziellen Sprache von NovaHorizont ist er externer Berater für Strategie- und Kulturentwicklung; in einfachen Worten: Er soll helfen, die Richtung für die nächsten Jahre zu schärfen, ohne die Menschen zu verlieren.

Du oder Sie?

„Oh nein, ich hab dich gerade einfach so geduzt…“, sagt Alena. „Entschuldige, ich bin noch nicht im professionellen Modus.“ Ben winkt ab: „Kein Problem. Ich arbeite am liebsten dort, wo Menschen zuerst Mensch sind – und erst danach Funktion oder Titel.“

Held an der Schwelle

Das ist Ben Aris

Ben kennt Change-Projekte und Kennzahlen, hat aber gelernt, dass die spannendsten Wendepunkte dort entstehen, wo Menschen ihre Rolle hinterfragen. Früher war er selbst Teil solcher Programme, verantwortlich für Zeitpläne, Dashboards und Berichte – bis er merkte, dass seine Excel-Listen schneller wuchsen als die Menschen dahinter. Heute versteht er sich weniger als Projektleiter und mehr als Geschichtenleser: Er hört auf die Zwischentöne, auf Sätze wie „eigentlich müsste ich…“ oder „wenn ich ehrlich bin…“, und genau dort setzt seine Arbeit an.

Für NovaHorizont wurde in einer Sitzung von dreissig Minuten nur skizziert, worum es geht: Das Unternehmen steht an einer Weggabelung, weitere Treffen werden folgen – und Ben soll „an unserer Seite“ sein. Innerlich übersetzt er diesen Satz anders: Er will nicht an der Seite eines Projekts stehen, sondern an der Seite der Menschen, die den Mut finden müssen, diese Weggabelung bewusst zu nehmen – Alena und Alex eingeschlossen.

„Bist du wirklich die Hauptfigur?“

Auf dem Weg zum Meetingraum stellt er Alena eine letzte Frage: „Wenn dein Leben bei NovaHorizont ein Film wäre – bist du gerade Zuschauerin, Nebendarstellerin oder wirklich die Hauptfigur?“ Als sie den Raum betreten, in dem über Strategie und Zukunft entschieden wird, spürt Alena: Dieses Projekt betrifft nicht nur NovaHorizont – es ist der Beginn ihrer eigenen Heldenreise.

Im nächsten Artikel stösst Alex der Zwillingsbruder von Alena, hinzu.

Neugierig, was bisher geschah? Lesen Sie hier weiter.

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