
Victor ist Geschäftsführer von NovaHorizont, seit Jahren gewohnt, die Dinge zu halten, zu entscheiden, zu verantworten. Nach innen lebt er mit einem stillen Zweifel: Wer ist er, wenn er nicht „Herr Lenz“ ist?
Am Grill, im Garten, versucht er Struktur zu schaffen, wo Beziehung gefragt wäre. Genau dort beginnt seine Bewegungsrichtung: von der sicheren Rolle hin zu einem verletzlicheren, ehrlicheren Dazwischen.
Rahel ist Victors Partnerin und lange Zeit vor allem „die Partnerin vom Chef“ im Blick der anderen. Sie kennt seine Reflexe, seine Flucht in Kontrolle – und sie sieht zugleich, was möglich würde, wenn er davon ein Stück loslässt.
Ben ist externer Begleiter, Berater, Beobachter – und versucht, genau das nicht zu dominant werden zu lassen. Er bringt Konzepte mit, aber noch wichtiger: Fragen, die niemand im Unternehmen sich selbst stellt. Seine Stärke liegt darin, den Übergang zu markieren: Er holt das Gespräch aus dem Büro in den Garten, vom Flipchart an den Tisch und später vom „Projekt“ in den Zwischenraum. Er lockt die anderen in Ehrlichkeit, ohne sie blosszustellen.
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Alena ist eine der Zwillinge und arbeitet bei NovaHorizont in einer Rolle, in der sie Struktur, Moderation und Prozessdenken mitbringt. Sie ist skeptisch gegenüber oberflächlichen Change-Parolen – und genau deshalb glaubwürdig, wenn sie selbst einen Vorschlag macht.
Im Garten ist sie diejenige, die den klaren nächsten Schritt formuliert: das Treffen im Projektraum. Später gibt sie der Bewegung einen Namen und eine Form – nicht als „Projektleiterin von oben“, sondern als Teil eines entstehenden Kernteams.
Alex, Alenas Zwillingsbruder, nimmt Räume anders wahr als die meisten: Er hört Zwischentöne, registriert Spannungen, bevor sie jemand ausspricht. Im Unternehmen wurde diese Sensibilität bisher eher als „schwierig“ oder „zu feinfühlig“ etikettiert. In der Geschichte verschiebt sich das: Alex bringt genau diese Wahrnehmung ein – erst im Garten, dann im Projektraum. Von ihm kommt der zündende Impuls für den Namen „Zwischenraum“, und er übernimmt sichtbar die Aufgabe, das Ungesagte auf die Bühne zu holen.
Leon taucht in den Szenen bisher nur als Erinnerung auf: ein junger Mann, der sich entschieden hat, Kern zu heissen und doch Teil von Victors Leben zu bleiben.
Er steht für eine andere Art von Übergang: die Frage, wie Zugehörigkeit aussehen kann, wenn Namen, Wege und Entscheidungen nicht mehr der Logik des Elternhauses oder der Firma folgen. Auch wenn er physisch (noch) nicht auftritt, ist er ein wichtiger Schatten im Hintergrund der Geschichte.
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